Artikel mit tag Welthandel

Analysen

  1. » G8- und G20-Gipfel 2010 in Kanada: Bergwandern auf niedriger Höhe
    von Claudia Schmucker, in aussenpolitik.net, 1. Juli 2010
    Die G20 ist mittlerweile das zentrale Forum für internationale Wirtschaftskoordinierung. Fragen der Finanzmarktregulierung, Staatsverschuldung und globale Wachstumsstrategien werden hier behandelt. Wesentliches Ergebnis des Toronto-Gipfels ist die Einigung der Industrieländer, ihre Defizite bis 2013 zu halbieren und ab 2016 mit dem Schuldenabbau zu beginnen - ohne dabei den Aufschwung zu gefährden. Die weltweite Einführung einer Bankenabgabe oder Finanztransaktionssteuer ließ sich allerdings nicht durchsetzen. Jetzt dürfen Merkel und ihre Mitstreiter nicht der Versuchung nationaler Alleingänge erliegen. Der kommende G20-Gipfel in Seoul muss zu einem gemeinsamen Vorgehen führen. Bildquelle: The White House

  2. » Der Stand der Doha-Runde
    von Anuschka van Damme, in aussenpolitik.net, 25. Juni 2010
    Die sogenannte Doha-Entwicklungsrunde wurde im November 2001 in Katar von den damals 142 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation ins Leben gerufen. Ziel war es, die Entwicklungsländer stärker in die Weltwirtschaft zu integrieren. Ursprünglich sollte die Runde bis 2005 beendet werden; allerdings wurden bis heute sämtliche Fristen verpasst und eine Einigung ist noch immer nicht in Sicht: Mittlerweile wurde auch die Chance vertan, die Runde Ende 2010 abzuschließen, wie es von den Staats- und Regierungschefs auf den G8- und G20-Gipfeln 2009 gefordert worden war. Für die Bundesregierung ebenso wie für die EU hat ein zügiger Abschluss der Runde höchste Priorität.

  3. » Handel im Wandel: Freihandel hat keine Priorität für Obama
    von Claudia Schmucker, in aussenpolitik.net, 14. Januar 2010
    Mit der Handelspolitik kann US-Präsident Obama innenpolitisch wenig punkten. Das Thema wird daher von anderen Politikfeldern auf einen unteren Platz der Agenda verdrängt. Auf der internationalen Bühne verfolgt die US-Regierung - zwischen Protektionismus und Freihandel schwankend - noch keine klare Strategie. Im Rahmen der Doha-Runde haben die USA bislang nicht die erhoffte Führungsrolle übernommen. Ein erfolgreicher Abschluss der WTO-Verhandlungen sollte aber Teil der Bemühungen der amerikanischen Regierung sein, die nationale und die Weltwirtschaft wieder flott zu machen. [Zusammenfassung Lucas Lypp] Bildquelle: Photos8.com, License CC Attribution

  4. » Regenbogennation als regionale Führungsmacht
    von Christian von Soest, in APuZ 1/2010, 28. Dezember 2009, S. 19 - 25
    Seit dem Ende der Apartheid tritt Südafrika außenpolitisch als soft power auf. Vor allem im Westen wird erwartet, dass sich das Land als Vorbild für den Kontinent etabliert. Allerdings ist Südafrika trotz seiner wirtschaftlichen und politischen Bedeutung bei den Nachbarn noch nicht als regionale Führungsmacht akzeptiert. Pretoria hat zwar eine Vorreiterrolle in der Afrikanischen Union und anderen Organisationen inne und ist einer der wichtigsten Truppensteller. Es hat aber nicht genug Geltung, um die friedliche Lösung von Konflikten zu erzwingen. Auf Ablehnung stößt auch seine an nationalen Interessen orientierte Wirtschaftspolitik und sein demokratisches, westlich orientiertes System. Bildquelle: Ben Kelly, License CC Attribution

  5. » Protektionismus und ökonomischer Nationalismus – Kein guter Rat zur Krisenbewältigung
    von Christina Langhorst & Stormy Mildner, in Konrad-Adenauer-Stiftung, Analysen & Argumente 65, April 2009, 11 S.
    In der aktuellen Wirtschaftskrise sollten die Regierungen nicht alte Fehler wiederholen und in protektionistische Muster verfallen, die eine weitere Verschlechterung der Situation nach sich ziehen. Zwar ist die Versuchung groß, den eigenen Standort durch Subventionen und Zölle zu bevorzugen, um die Auswirkungen der Krise zu mildern und Arbeitsplätze zu sichern. Ein solches Vorgehen schadet aber langfristig mehr als es nutzt. Statt nationaler Alleingänge ist international koordiniertes Handeln erforderlich. Eine Hauptrolle für die Öffnung der Märkte und die Einhaltung der Spielregeln kommt dabei der WTO zu, der ein zügiger Abschluss der Doha-Runde Rückenwind geben kann. [Zusammenfassung: Lars Brückner]

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Analysen im Internet

  1. Shoulder to Shoulder: Forging a Strategic U.S.-EU Partnership
    Der kommende EU-US-Gipfel sollte dazu genutzt werden, eine neue strategische Partnerschaft zu begründen.
    Veröffentlicht: 15.03.2010

  2. Confronting the China-US Economic Imbalance
    Die chinesische Regierung müsste Nachfrage und Konsum im Binnenmarkt stärken und so die Abhängigkeit vom Export abschwächen.
    Veröffentlicht: 20.02.2010

  3. The United States-China Economic Relationship and the Strategic and Economic Dialogue
    China und die USA müssen enger zusammenarbeiten. Dazu könnte die Schaffung einer G2 eine geeignete Plattform sein.
    Veröffentlicht: 20.02.2010

  4. EU-U.S. Economic Ties: Framework, Scope, and Magnitude
    Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sind heute komplexer als je zuvor und bringen für die beteiligten Akteure sowohl Vor- als auch Nachteile.
    Veröffentlicht: 24.01.2010

  5. Time to rethink the WTO system: the United States, the European Union, and world trade
    Viele Regierungen haben die WTO-Ziele aus den Augen verloren: Es geht um Liberalisierung des Handels und dadurch Steigerung des weltweiten Wohlstands.
    Veröffentlicht: 05.03.2009

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Dokumente

  1. The G-20 Toronto Summit Declaration
    Der nächste Schritt auf dem Weg zur weltwirtschaftlichen Erholung und zur Rückkehr zu gesundem Wachstum ist eine umfassende Finanzmarktreform.
    Veröffentlicht: 27.06.2010

     
  2. Remarks by the President [Barack Obama] in the State of the Union Address. 28.01.2010
    Finanzkrise, Gesundheitsreform, Rüstungskontrolle und Terrorismus sind die Hauptthemen der zweiten State of the Union-Rede Obamas.
    Veröffentlicht: 28.01.2010

     
  3. Pressebegegnung Merkel-Medwedew in Sotschi
    gegenseitige Investitionen; Fortschritte beim Projekt „Nord-Stream“ nötig; strategische Zusammenarbeit im elektronischen Bereich
    Veröffentlicht: 14.08.2009

     
  4. Closing Remarks for U.S.-China Strategic and Economic Dialogue [Clinton, Gaithner, Wang, Dai]
    Ziele: Ausbau der Zusammenarbeit; Erholung der Weltwirtschaft; Nachhaltiges Wirtschaftswachstum; Stabilität in Nordostasien
    Veröffentlicht: 28.07.2009

     
  5. Remarks by the President at the U.S./China Strategic and Economic Dialogue
    Themen des amerikanisch–chinesischen Dialogs sind die globalen Herausforderungen wie Finanzkrise, Klimawandel, Nukleare Proliferation und Terrorismus.
    Veröffentlicht: 27.07.2009

     
  6. http://www.bundesregierung.de/nn_1516/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2009/07/2009-07-16-merkel-deutsch-russische.html
    Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen; Gründung einer Energie-Agentur; stärkere Kooperation im wissenschaftlichen Bereich
    Veröffentlicht: 16.07.2009

     
  7. Abschlusspressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel zum G8-Gipfel in L’Aquila
    Industrieländer müssen Maßnahmen ergreifen, um weitere Wirtschaftskrisen zu verhindern; faire Wechselkursarrangements; Diskussion über Exit-Strategie
    Veröffentlicht: 10.07.2009

     
  8. Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Obama
    Plädoyer für Zwei-Staatenlösung im israelisch-palästinensischen Konflikt; Stärkung des multilateralen Systems; Verhandlungen mit Iran notwendig
    Veröffentlicht: 05.06.2009

     
  9. Pressekonferenz nach dem G20-Gipfel (Merkel, Steinbrück)
    Aufbau einer transparenten Finanzmarktarchitektur; Banken müssen in guten Zeiten präventive Reserven anhäufen
    Veröffentlicht: 02.04.2009

     
  10. Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Europäischen Rat und G20-Gipfel
    Zusammenwachsen der EU-Volkswirtschaften im Binnenmarkt ist Grundlage für Wohlstand; nationale Maßnahmen noch besser koordinieren
    Veröffentlicht: 19.03.2009