Artikel mit tag außenpolitischer Stil

Analysen

  1. » Ein Macher, kein Messias: Ein Jahr Obama
    von Henning Riecke, in aussenpolitik.net, 18. Januar 2010
    Mit der Amtsübernahme der Obama-Regierung waren von Beginn an hohe Erwartungen verbunden. Die neuen Akteure selbst haben diese massiv geschürt, sich eine umfassende Agenda verordnet und anspruchsvolle Fristen gesetzt. Eine entsprechende Ernüchterung war damit vorprogrammiert und wird nun ein Jahr später von den Medien und Kritikern der US-Administration kultiviert. Zu Unrecht, wie DGAP-Experte Henning Riecke meint. Denn: Auf den meisten Schauplätzen läuft es für die Regierung erstaunlich rund. Obamas Politik kommt seinen Versprechen bereits nach einem Jahr sehr nah. Nun liegt es an Washingtons Verbündeten, den Ball aufzugreifen. [Zusammenfassung: Lucas Lypp] Bildquelle: marcn, License CC Attribution

  2. » The Obama Moment – European and American Perspectives
    von Álvaro de Vasconcelos & Marcin Zaborowski, in Álvaro de Vasconcelos (Hg.) Marcin Zaborowski (Hg.) EU Institute for Security Studies, November 2009, 260 S.
    Die Europäer machen sich nach dem US-Regierungswechsel große Hoffnungen auf einen Neubeginn in den transatlantischen Beziehungen. Obama teilt dieselben Prinzipien, zwischen den Agenden beiderseits des Atlantiks besteht hohe Konvergenz. Ein wichtiges gemeinsames Thema ist die Weiterentwicklung der internationalen Ordnung auf Basis des Multilateralismus. Aber auch in Nahost, im „Af/Pak“-Raum, gegenüber Russland, bei der Klima- und Abrüstungspolitik ist ein gemeinsamer Ansatz möglich. Dabei müssen die Schwellenländer einbezogen werden. Jetzt heißt es für die Europäer, richtig auf Obamas Signale zu reagieren, hat die EU doch ein strategisches Interesse am Erfolg der amerikanischen Politik. [Zusammenfassung: Lucas Lypp] Bildquelle: Erica Joy, License CC Attribution-ShareAlike

  3. » Strukturelle Probleme im transatlantischen Beziehungsgefüge
    von Helga Haftendorn, in Hanns-Seidel-Stiftung, Berichte und Studien 89 / 2009, S.308 - 319
    Obamas Personalentscheidungen deuteten bereits auf ein hohes Maß an Kontinuität in der US-Außenpolitik hin. Aber Obama hat den Wandel zu einem Imperativ erhoben, um Ansehen und Einfluss der USA zu restaurieren. Smart power ist das neue Leitmotiv, inklusive einer geringeren Betonung militärischer Mittel und eines partnerschaftlicheren Stils. Der Präsident hat Europa als besten außenpolitischen Partner erkannt. Dreh- und Angelpunkt stärkerer Kooperation sind die transatlantischen Beziehungen, mit gemeinsamen Werten und ähnlichen Interessen, die jedoch als strategische Partnerschaft zu erneuern sind - ein unerlässlicher Schritt angesichts des Gewichtsverlustes des Westens. [Zusammenfassung: Lucas Lypp]