Artikel mit tag Weltordnung

Analysen

  1. » The Obama Moment – European and American Perspectives
    von Álvaro de Vasconcelos & Marcin Zaborowski, in Álvaro de Vasconcelos (Hg.) Marcin Zaborowski (Hg.) EU Institute for Security Studies, November 2009, 260 S.
    Die Europäer machen sich nach dem US-Regierungswechsel große Hoffnungen auf einen Neubeginn in den transatlantischen Beziehungen. Obama teilt dieselben Prinzipien, zwischen den Agenden beiderseits des Atlantiks besteht hohe Konvergenz. Ein wichtiges gemeinsames Thema ist die Weiterentwicklung der internationalen Ordnung auf Basis des Multilateralismus. Aber auch in Nahost, im „Af/Pak“-Raum, gegenüber Russland, bei der Klima- und Abrüstungspolitik ist ein gemeinsamer Ansatz möglich. Dabei müssen die Schwellenländer einbezogen werden. Jetzt heißt es für die Europäer, richtig auf Obamas Signale zu reagieren, hat die EU doch ein strategisches Interesse am Erfolg der amerikanischen Politik. [Zusammenfassung: Lucas Lypp] Bildquelle: Erica Joy, License CC Attribution-ShareAlike

  2. » Berlin – Washington: Nukleus einer gemeinsamen euro-atlantischen Strategie?
    von Thomas Jäger, in Hanns-Seidel-Stiftung, Berichte und Studien 89 / 2009, S. 320 - 332
    In den vergangenen Jahren reihte sich in den transatlantischen Beziehungen ein Tiefpunkt an den anderen. Die neue US-Administration und die sich verändernde Weltlage könnten nun für einen Neuanfang sorgen. Steigende sicherheitspolitische Kosten durch mangelnde Abstimmung können sich die Partner immer weniger leisten. Deutschland ist in vielfacher Hinsicht auf die USA angewiesen und darf auf keinen Fall in zu großen Gegensatz zu Washington geraten, sondern muss Gemeinsamkeiten suchen und Kooperationen anbahnen. Als wichtigstes transatlantisches Instrument sollte die NATO wieder zur zentralen sicherheitspolitischen Schnittstelle und zu einem globalen Ordnungsinstrument ausgebaut werden. [Zusammenfassung: Lucas Lypp]

  3. » Ein neuer globaler Multilateralismus der USA nach dem Ende der Bush-Ära?
    von Klaus-Dieter Schwarz, in Hanns-Seidel-Stiftung, Berichte und Studien 89 / 2009, S. 39 - 58
    Ihre angesichts neuer Akteure und weltweiter Probleme schwindende globale Macht zwingt die USA zu multilateralem Verhalten. Obama ist gewillt, sich das außenpolitische Grundprinzip der Europäer anzueignen. Washington verfügt über keinen besseren Partner als die Europäer bei dem Versuch, sich einer Weltordnung anzupassen, die es immer weniger kontrollieren kann. Aus Gründen des eigenen Machterhalts muss neuen Spielern angemessene Mitbestimmung in dem etablierten, nach den Weltkriegen geschaffenen internationalen System gewährt werden. Als Rückgrat einer so erneuerten Weltordnung sollten die transatlantischen Beziehungen aktiviert werden, in denen sich Amerika und Europa wechselseitig stärken. [Zusammenfassung: Lucas Lypp]