Artikel mit tag Persischer Golf

Analysen

  1. » Iran einbinden, nicht isolieren - Ein Konferenzregime als neuer Impuls für die Iran-Politik der E3+3
    von Konstantin Kosten, in DGAPstandpunkt 10, 30. November 2009, 4 S.
    Ende 2009 läuft die Frist für Iran aus, auf einen Kompromiss im Streit um sein Atomprogramm einzugehen. Erneut wird mit Sanktionen und Isolation gedroht. Aber diese Politik verhindert einen tragfähigen Kompromiss und stärkt allein die Hardliner in Iran. Eine modifizierte Iran-Politik der E3+3 - im Rahmen eines Konferenzregimes - müsste umfassende Gespräche mit Iran und anderen Akteuren in der Region initiieren. Deutschland kann seine belastbaren Beziehungen zu Iran und weiteren Akteuren in der Region einbringen. Von der Einbindung Irans in ein umfassendes Konferenzregime können bleibende Impulse für eine neue regionale Sicherheitsarchitektur ausgehen. Bildquelle: aktron, License CC Attribution-ShareAlike

  2. » Europe and the Gulf Region – Towards a New Horizon
    von Michael Bauer & Christian-Peter Hanelt, in King Faisal Center for Research and Islamic Studies, Institute of Diplomatic Studies, Bertelsmann Stiftung, Discussion paper - revised version - presented at the 12th Kronberg Talks – Special Edition, Riyadh May 2009, 36 S.
    Die Golfstaaten - zusammengeschlossen im Gulf Cooperation Council - sind für Europa wichtige politische Partner, Energielieferanten und Investoren. Dabei haben beide Seiten Interesse an der schnellen Beilegung der globalen Finanzkrise und einer stabilen Finanzordnung, ist doch ihr Wohlstand in hohem Maß von der Weltwirtschaftslage abhängig. EU und GCC verbinden zudem gleiche Sicherheitsinteressen; beide sind besonders von den Konflikten der Region betroffen. Jetzt gilt es, Irak regional zu reintegrieren, mit Iran eine engere sicherheitspolitische Kooperation einzugehen und im Palästinakonflikt die Arabische Friedensinitiative zu unterstützen, um eine Zwei-Staaten-Lösung herbeizuführen. [Zusammenfassung: Jasmin Reitzig]

  3. » Asymmetrie, Verwundbarkeit und die Suche nach Sicherheit
    von Gerald M. Steinberg, in APuZ 17, 21. April 2008, S. 12 – 19
    Seit Bestehen des Staates Israel ist dessen Sicherheit gefährdet. Dominierendes Thema ist der Konflikt mit den Palästinensern, die ihrerseits Eigenstaatlichkeit anstreben. Die Zeit bis zum Frieden mit Ägypten 1973 war geprägt durch militärische Auseinandersetzungen mit den arabischen Nachbarn. Nach und nach vollzog sich der Aufstieg Israels zu einer Regionalmacht. In den 70er Jahren konnten die USA als Partner gewonnen werden. Zudem wurde ein atomares Abschreckungspotenzial aufgebaut. Dadurch gelang es die machtpolitische Asymmetrie im Verhältnis zu den Nachbarstaaten zu relativieren. Schon bald stellten allerdings Terroranschläge die Hauptbedrohung der Israelischen Sicherheit dar. [Zusammenfassung: Lucas Lypp]

  4. » Konfliktdynamik im Nahen und Mittleren Osten
    von Muriel Asseburg & Guido Steinberg, in APuZ 19, 7. Mai 2007, S. 6 – 12
    In der Region verschärfen sich verschiedene Konfliktherde und -ebenen wechselseitig. Die israelisch-palästinensische Auseinandersetzung schwelt weiter, der Hegemonialkonflikt am Golf spitzt sich zu. Interner Streit erschwert dabei den palästinensischen Staatsaufbau. Die Destabilisierung des Irak fördert die Konfrontation zwischen den Regionalmächten. Der Raum ist gekennzeichnet durch brüchige Waffenstillstände, prekäre Staatlichkeit, ein hohes Maß an nichtstaatlicher Gewalt, transnationale Terrorgruppen, ethnische und religiöse Gegensätze. Die teils parteiergreifende Intervention externer Akteure führt zudem zur Wahrnehmung eines Zivilisationskonfliktes zwischen „dem Westen“ und „dem Islam“. [Zusammenfassung: Lucas Lypp]

Analysen im Internet

  1. Iraq: A Time to Stay? The US Needs an Exit Strategy, Not Just an Exit
    Die nachhaltige Stabilisierung des Irak liegt im nationalen Interesse der USA.
    Veröffentlicht: 24.01.2010

  2. Advice to the Prince
    Ungebetene Außenpolitikberatung für den Bush-Nachfolger im Weißen Haus
    Veröffentlicht: 09.01.2010