internationale Sicherheitspolitik

Die Sicherheitspolitik hat es dabei oft mit neuen Konfliktformen, vor allem asymmetrischen Konstellationen, und der zunehmenden Privatisierung des Kriegshandwerks zu tun. Weit oben auf der Agenda stehen in diesem Zusammenhang die Bekämpfung des Terrorismus und der Piraterie. Über die militärische und politisch-diplomatische Dimension hinaus gewinnen die zivil-militärische Kooperation, entwicklungspolitische und sozioökonomische Themen und Aspekte innerer Sicherheit wie organisierte Kriminalität in der internationalen Sicherheitspolitik an Bedeutung, aber auch Phänomene wie Migration, Klimawandel, Ressourcen- und Energiefragen und die Einbindung neu aufsteigender Akteure. Als klassische sicherheitspolitische Aufgabe geht es auch 2009 um weitere Abrüstungsschritte der Großmächte sowie um eine Verstärkung der Rüstungskontrolle, um der gestiegenen Proliferationsgefahr konventioneller, nuklearer, biologischer und chemischer Waffensysteme zu begegnen, insbesondere der Herausforderung atomarer Schwellenländer wie Iran und Nordkorea. [Lucas Lypp]

 

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