Artikel mit tag Energiepolitik

Dossiers

  1. Weltklimagipfel Kopenhagen
    by Lars Brückner & Lucas Lypp
    Kopenhagen 2009 reiht sich als weitere Station in die Abfolge großer UN-Klimakonferenzen ein, wie sie mit den Gipfeltreffen von Rio und Kyoto begann. Staatliche und nichtstaatliche Experten, Minister, Staats- und Regierungschefs aus 193 Ländern verhandelten vom 7. bis 19. Dezember 2009 in der dänischen Hauptstadt über Klimaschutzmaßnahmen für die Zeit nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls 2012. Die Verhandlungen im UN-Rahmen sollen der Globalität des Phänomens Klimawandel Rechnung tragen. Am Ende des fast zweiwöchigen Treffens stand eine "Vereinbarung von Kopenhagen", auf die sich in letzter Minute 25 Staats- und Regierungschefs geeinigt hatten. Auf einer abschließenden Plenarsitzung wurde dieses Papier von den übrigen Vertretern zur Kenntnis genommen. Es wird allgemein als Zwischenschritt auf dem Weg zu einem neuen rechtlich verbindlichen Klimaschutzabkommen gewertet.

    Tags: klima:CO2 klima:Energiepolitik klima:EU klima:Europäische Union klima:Klimapolitik klima:Klimawandel klima:Kyoto klima:Treibhaus klima:USA klima:Vereinte Nationen


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Analysen

  1. » Die Georgienkrise und die Rolle der EU
    von Stefan Meister, in aussenpolitik.net, 3. Dezember 2009
    Der georgisch-russische Krieg im August 2008 und die einseitige Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens durch Russland haben die geopolitische Konstellation im Südkaukasus verändert. Die Staaten der Region suchen verstärkt nach alternativen Bündnispartnern, um nicht einseitig von Russland abhängig zu sein. Die türkisch-armenische Annäherung hat neuen Schub bekommen. Die EU ist mit der Vermittlung des Waffenstillstands zwischen Russland und Georgien 2008 sowie einer Beobachtermission zum wichtigsten internationalen Akteur in der Region aufgestiegen. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob die Union bereit ist, mehr Verantwortung im Südkaukasus zu übernehmen. Bildquelle: Ssolbergj, License CC Attribution-ShareAlike

  2. » Russland und die EU im Ostseeraum
    von Stefan Meister, in aussenpolitik.net, 10. November 2009
    Die schwedische Ratspräsidentschaft und bereits die Diskussion um die Ostseepipeline haben dem Projekt Ostseekooperation neuen Schub gegeben. Von grundsätzlicher Bedeutung ist dabei die Rolle Russlands in der Region und die Frage, inwieweit es möglich ist, an die erfolgreiche Zusammenarbeit aus den 1990er Jahren anzuknüpfen. Sowohl in Russland als auch in der EU hatte das Interesse an der Region seit dem Beitritt Polens und der Baltischen Staaten zur EU abgenommen. Konflikte zwischen der Brüssel und Moskau in anderen Bereichen erschweren die Zusammenarbeit in der Region. Deshalb bedarf es einer neuen Initiative, um den Ostseeraum als Ort der Kooperation und Vertrauensbildung zu reaktivieren. Bildquelle: sludgegulper, License CC Attribution-ShareAlike

  3. » Fünf Jahre nach der Orangenen Revolution in der Ukraine: Zurück in die Zukunft?
    von Alexander Rahr, in DGAPaktuell 7, 12. Oktober 2009, 4 S.
    Im Januar 2010 finden in der Ukraine Präsidentschaftswahlen statt. Das Interesse der europäischen Öffentlichkeit wird dann wieder auf dieses Land gerichtet sein. Der Internationale Währungsfonds hat der Ukraine in der Finanzkrise mit Milliardenkrediten beigestanden und den drohenden Staatsbankrott abgewendet. Der IWF beglich faktisch auch die ukrainischen Schulden für Gaslieferungen aus Russland. Dadurch ist zwar der Konflikt mit Russland entschärft worden, aber die Ukraine ist in große finanzielle Abhängigkeit vom Westen geraten. Werden Russland und die EU weiter um die Ukraine konkurrieren?

  4. » Zentralasien und die EU - Aussichten einer Energiepartnerschaft
    von Luba Azarch, in DGAPanalyse 7, 25. August 2009, 24 S.
    Mit der 2007 angenommenen „Strategie für eine neue Partnerschaft“ ist das energiereiche Zentralasien verstärkt ins Blickfeld der EU-Außenpolitik gerückt. Hauptziel der EU ist, einen ordnungs- und entwicklungspolitischen Ansatz mit der Durchsetzung wirtschaftlicher, energie- und sicherheitspolitischer Interessen zu verbinden. Die vorliegende Studie befasst sich vornehmlich mit den europäischen Ambitionen im Energiebereich. Sie kommt zu dem Schluss, dass sich der konditionierte Ansatz angesichts der innenpolitischen Strukturen Zentralasiens und der geopolitischen sowie wirtschaftlichen Zwänge als wenig erfolgsversprechend wird. Bildquelle: Robert Thomson, License CC Attribution

  5. » Kassensturz für den Weltklimavertrag – Der Budgetansatz
    von WBGU, in Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen Sondergutachten, Juli 2009, 69 S.
    Das klimapolitische Zeitfenster schließt sich. Auch mit den Vorgaben von Kopenhagen wird sich das Zwei-Grad-Ziel nicht erreichen lassen. Um sich dem wenigstens anzunähern sind noch höhere Ausgleichszahlungen und Technologietransfers an ärmere Regionen nötig. Zunächst muss ein neues weltweit verbindliches Regelwerk geschaffen werden. Alle Signatarstaaten müssten künftig Dekarbonisierungsfahrpläne vorlegen, die von einer Weltklimabank regelmäßig überprüft würden. Der EU-Emissionshandel ist auf die ganze Welt auszuweiten. Der WBGU-Budgetansatz sieht zudem vor, dass ein weltweites CO²-Budget auf Pro-Kopf-Basis errechnet und dann fair auf alle Länder verteilt wird. [Zusammenfassung: Simon Schlechtweg]

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Analysen im Internet

  1. Internationale Energie- und Klimapolitik – Spielräume für Akzentsetzungen der Bundesregierung
    Deutschland muss in der EU klimapolitischer Vorreiter sein und vor allem die osteuropäischen Länder technologisch unterstützen.
    Veröffentlicht: 22.11.2009

  2. The United States and the Muslim World: How Engagement Will Improve Relations
    Die US-Regierung sollte künftig nicht nur mit moderaten Muslimen verhandeln, sondern auch islamistische Akteure einbeziehen.
    Veröffentlicht: 20.02.2010

  3. Solarstrom aus der Wüste: Sinnvoll und machbar?
    Solarstrom aus Nahost und Nordafrika könnte bis 2050 15 Prozent des europäischen Energiebedarfs decken
    Veröffentlicht: 03.09.2009

  4. Russisches Erdgas, ukrainische Röhren, europäische Versorgungssicherheit - Lehren und Konsequenzen aus dem Gasstreit 2009
    Die EU muss in der Energiepolitik enger zusammenarbeiten und gegenüber ihren Nachbar- und Lieferländern geschlossener auftreten.
    Veröffentlicht: 24.01.2010

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Dokumente

  1. Commission Staff Working Document Implementation of the European Neighbourhood Policy in 2009 - Sectoral Progress Report (SEC(2010) 513)
    Evaluierung der Fortschritte in allen Handlungsfeldern der ENP
    Veröffentlicht: 12.05.2010

     
  2. Die Europäische Nachbarschaftspolitik - eine Bestandsaufnahme (Mitteilung der Kommission ... KOM(2010) 207)
    Evaluierung der Performance der ENP in 2009
    Veröffentlicht: 12.05.2010

     
  3. Fünf Jahre Europäische Nachbarschaftspolitik: mehr Handel, mehr Unterstützung, mehr Kontakte zwischen den Menschen (Pressemitteilung IP/10/566)
    Einschätzungen der Kommissare Catherine Ashton und Stefan Füle und Überblick über die aktuellen Dokumente
    Veröffentlicht: 12.05.2010

     
  4. Hu Jintao’s Speech on Climate Change
    Bemühungen um Klimaschutz sollen für Industrie- und Schwellenländer gleichermaßen Vorteile bringen; Schwellenländer nicht überfordern.
    Veröffentlicht: 22.09.2009

     
  5. Pressebegegnung Merkel-Medwedew in Sotschi
    gegenseitige Investitionen; Fortschritte beim Projekt „Nord-Stream“ nötig; strategische Zusammenarbeit im elektronischen Bereich
    Veröffentlicht: 14.08.2009

     
  6. Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung
    Maßnahmen zur Markteinführung von Elektrofahrzeugen; Forschung- und Entwicklungsarbeit verstärken; Umsetzung der Strategie „Weg vom Öl“
    Veröffentlicht: 01.08.2009

     
  7. U.S.-China Memorandum of Understanding to Enhance Cooperation on Climate Change, Energy and Environment
    Ziele: Koordination von Ressourcen; Fortschritte bei Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und nachhaltigen Transportmitteln
    Veröffentlicht: 28.07.2009

     
  8. Remarks by the President at the U.S./China Strategic and Economic Dialogue
    Themen des amerikanisch–chinesischen Dialogs sind die globalen Herausforderungen wie Finanzkrise, Klimawandel, Nukleare Proliferation und Terrorismus.
    Veröffentlicht: 27.07.2009

     
  9. http://www.bundesregierung.de/nn_1516/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2009/07/2009-07-16-merkel-deutsch-russische.html
    Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen; Gründung einer Energie-Agentur; stärkere Kooperation im wissenschaftlichen Bereich
    Veröffentlicht: 16.07.2009

     
  10. Declaration of the Leaders of the Major Economies Forum on Energy and Climate
    G8, EU sowie acht Schwellenländer wollen die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzen und die CO2-Emissionen bis 2050 um 50 Prozent senken.
    Veröffentlicht: 09.07.2009