Artikel mit tag Klimakonferenz

Analysen

  1. » Water resources across Europe - confronting water scarcity and drought
    von European Environment Agency, in European Environment Agency, Report 2/2009, 60 S.
    Die weltweiten Wasservorkommen sind nach jahrzehntelanger, übermäßiger Nutzung vielerorts quantitativ und qualitativ an einem kritischen Punkt angelangt. Infolge des Klimawandels ist eine weitere Verschlechterung der Situation durch häufigere Dürren auch in Europa absehbar. Hauptabnehmer von Wasser sind Energieproduktion, Landwirtschaft, Haushalte und Industrie. Während der industrielle Wasserbedarf deutlich reduziert werden konnte, wird der Anbau von Pflanzen zur Energieerzeugung den landwirtschaftlichen Verbrauch steigern. Innovations- und Investitionsbedarf herrscht vor allem bei der Abrechnung und bei Maßnahmen zur Nachhaltigkeit. Dabei ist die EU als Förderer und Regulator gefragt. [Zusammenfassung: Aylin Ünal] Bildquelle: Snap®, License CC Attribution

  2. » Pit Stop Poznan. An Analysis of Negotiations on the Bali Action Plan at the Stopover to Copenhagen
    von Tilman Santarius et al., in Wuppertal Institute for Climate, Environment and Energy 2009, 23 S.
    Die Klimakonferenz in Posen brachte kaum bemerkenswerte Ergebnisse. Immerhin konnte ein Anpassungsfonds zur Umsetzung von Klimaprojekten beschlossen werden. Forderungen von Entwicklungsländern nach finanzieller Unterstützung wurde dagegen nur teilweise entsprochen. Bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen warteten viele Länder das Handeln der neuen US-Regierung ab. Große Hoffnungen ruhen auf Washington, im Zuge der Wirtschaftskrise auf eine innovative Klimapolitik zu setzen. Auf den Verhandlungen in Kopenhagen Ende 2009 aber lastet nun verstärkter Druck, eine Übereinkunft mit Aussicht auf Ratifizierung zu erzielen. Den Industrieländern kommt dabei eine Vorreiterrolle zu. [Zusammenfassung: Aylin Ünal] Bildquelle: David Baggins, License CC Attribution-ShareAlike

  3. » Finanzierung von Anpassung an den Klimawandel durch Budgetfinanzierung
    von Imme Scholz, Britta Horstmann & Stefan Leiderer, in Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Analysen und Stellungnahmen 2/2009, 4 Seiten
    Einige Folgen des Klimawandels lassen sich nicht mehr vermeiden und machen Anpassungsmaßnahmen nötig. Mit besonders hohen Kosten schlagen diese in Entwicklungsländern zu Buche, die bei der Finanzierung auf die Unterstützung der Staatengemeinschaft angewiesen sind. Eine geeignete Form der Hilfeleistung sind programmbasierte Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit, denen ähnliche Kriterien wie der Klimarahmenkonvention zugrunde liegen: Eigenverantwortung, Partnerausrichtung, Harmonisierung, ergebnisorientiertes Management sowie gegenseitige Rechenschaftspflicht. Von Bedeutung sind dabei vor allem die Berücksichtigung der Interessen der Zielländer und eine regelmäßige Evaluierung der Maßnahmen. [Zusammenfassung: Lars Brückner]

  4. » Leben in der Treibhausatmosphäre
    von E+Z Schwerpunkt: Anpassung an den Klimawandel, in E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit 12, Dezember 2008, S. 450 – 469
    Strategien der Anpassung an den Klimawandel gewinnen immer mehr an Bedeutung. Als besonders Betroffene sind Entwicklungsländer selbst in günstigen Szenarien auf die Unterstützung der reichen Länder angewiesen, den maßgeblichen Verursachern des Klimawandels. Dabei sollten Synergien zwischen Entwicklungs- und Klimapolitik genutzt werden, finanzielle Hilfen im Rahmen der Klimapolitik allerdings nicht mit der bestehenden Entwicklungshilfe verrechnet werden. Europa muss im Kampf gegen den Klimawandel eine Vorreiterrolle einnehmen und sollte - wie auch die anderen Industrieländer - Zusagen bezüglich der Entwicklungshilfe einhalten und zusätzliche Mittel bereitstellen. [Zusammenfassung: Lars Brückner] Bildquelle: Marufish, License CC Attribution-ShareAlike

  5. » Internationale Klimapolitik
    von Achim Brunnengräber, Kristina Dietz, Bernd Hirschl, Heike Walk & Melanie Weber, in A. Brunnengräber / K. Dietz / B. Hirschl / H. Walk / M. Weber, Das Klima neu denken – Eine sozial-ökologische Perspektive auf die lokale, nationale und internationale Klimapolitik, Verlag Westfälisches Dampfboot Münster, 2008, S. 85 – 126, € 24.90, ISBN 978-3-89691-732-4
    War die erste Weltklimakonferenz 1979 in Genf noch eine von Wissenschaftlern dominierte Informationsveranstaltung, markierte das 1997 verabschiedete Kyoto-Protokoll einen Wendepunkt für die internationale Klimapolitik. Erstmals wurden rechtsverbindliche Ziele für den Klimaschutz festgeschrieben. Die Autoren skizzieren die Geschichte der Klimapolitik, analysieren die beteiligten Akteure – Staatenkoalitionen, Beratungsgremien, Beobachter – und diskutieren die Kyoto-Instrumente. Dass trotz der beschlossenen Reduktionsziele die weltweiten Emissionen weiter steigen werden, ist absehbar. Allzu flexibel ausgestaltete Mechanismen erlauben bislang einen der Lage unangemessenen Handlungsspielraum. [Zusammenfassung: Lars Brückner]

  6. » Climate change and Energy security: Lessons learned
    von Joseph E. Aldy, Camilla Bausch & Michael Mehling, in AICGS Policy Report 35 / 2008, 74 S.
    Welche Lehren lassen sich aus den Erfahrungen amerikanischer und europäischer Klima- und Energiepolitik ziehen? In den USA haben bislang vor allem die Bundesstaaten mit klimapolitischen Maßnahmen Akzente gesetzt. Künftig muss die US-Regierung diese Schritte stärker in einen nationalen Rahmen einbetten. Dies dient auch der Energiesicherheit des Landes. Dabei lässt sich von der europäischen Politik lernen. Inwieweit diese ihre Vorreiterrolle in der Klimapolitik behält, werden die Ergebnisse der Kopenhagener Konferenz zeigen. Der US-Regierungswechsel und die Neuwahl der EU-Kommission bieten nicht zuletzt die Chance, die transatlantische Kooperation auch in der Klimapolitik zu verbessern. [Zusammenfassung: Aylin Ünal]

  7. » Afrika im Klimawandel
    von Barbara Unmüßig & Stefan Cramer, in GIGA Focus 2/2008, 8 Seiten
    Obwohl an der Verursachung des Klimawandels kaum beteiligt, werden die Konsequenzen Afrika besonders hart treffen. Experten erwarten einschneidende Folgen für Wasserversorgung und Landwirtschaft. Wasser wird knapper, die Erträge werden stark schrumpfen, der Zusammenbruch ganzer Ökosysteme ist zu befürchten. Zudem wird der Klimawandel die Armut zementieren, die Ausbreitung von Krankheiten fördern und die Entstehung von gewaltsamen Konflikten begünstigen. Afrikanische Klimapolitik sollte die Vermeidung von Treibhausgasemissionen, eine einheitliche, länderübergreifende Waldpolitik und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel umfassen. [Zusammenfassung: Lars Brückner]

Dokumente

  1. Copenhagen Accord/COP15 - final document
    Abschlusserklärung der Kopenhagener Klimakonferenz
    Veröffentlicht: 18.12.2009

     
  2. Europäischer Rat Dezember 2009 - Schlussfolgerungen
    Hauptthemen der Ratstagung waren Europäischer Auswärtiger Dienst, Kopenhagener Klimakonferenz, Finanzkrise, Afghanistan und Iran.
    Veröffentlicht: 11.12.2009

     
  3. 2953. Tagung des Rates - Umwelt [EU]
    In Kopenhagen soll ein neues umfassendes Klimaschutzabkommen beschlossen werden; bisherige Verhandlungsfortschritte reichen noch nicht aus.
    Veröffentlicht: 25.06.2009

     
  4. The Conference of the Parties 14, Report of the Conference of the Parties on its fourteenth session, held in Poznan, Decisions and Resolutions
    Verabschiedung von Programmen zum Abschluss eines neuen Klimaabkommens 2009 in Kopenhagen; Beschlüsse zum Anpassungsfonds
    Veröffentlicht: 12.12.2008

     
  5. 2898. Tagung des Rates - Umwelt [EU]
    Schlussfolgerungen des Rates zu den Klimaverhandlungen in Posen im Dezember 2008
    Veröffentlicht: 20.10.2008

     
  6. The Conference of the Parties 13, Report of the Conference of the Parties on its thirteenth session, held in Bali, Decisions and Resolutions [Bali Action Plan]
    Unter anderem Annahme des „Bali Action Plans“, der einen Prozess für ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls initiiert
    Veröffentlicht: 15.12.2007