Analyse im Internet
Confronting Climate Change: A Strategy for U.S. Foreign Policy
Von George E. Pataki, Thomas J. Vilsack, Michael A. Levi & David G. Victor
Beitrag erschienen in: Council on Foreign Relations, Independent Task Force Report 61, 2008, 142 S.,
am: 10.06.2009
In der amerikanischen Klimapolitik bedarf es noch einer Reihe umweltgesetzgeberischer Maßnahmen, um den CO²-Ausstoß bis 2050 um 60 bis 80 Prozent gegenüber 1990 zu senken. In der US-Außenpolitik muss das klimapolitische Engagement durch ambitionierte Ziele glaubwürdig gemacht werden. Als erste Maßnahme zur Treibhausgasreduktion sollte die US-Regierung ein System für den Emissionshandel schaffen. Zudem gilt es, die Energieeffizienz zu erhöhen. International müssen die USA das klimapolitische Engagement der großen Schwellenländer unterstützen. Bisher hat sich jedoch herausgestellt, dass die Programme im Rahmen des Kyoto-Protokolls wenig erfolgreich waren, um den CO²-Ausstoß signifikant zu senken. So bedarf der Clean Development Mechanism einer gründlichen Reform und sollte nicht flächendeckend, sondern nur in bestimmten Bereichen angewandt werden, in denen er eine größere Hebelwirkung hat. Wichtig wäre zudem die Schaffung weiterer Klimafonds zur Finanzierung von CO²-Reduktion in Entwicklungsländern. Im Hinblick auf die Handelspolitik sollte die US-Regierung Entwicklungsländer rechtlich in den Kampf gegen den Klimawandel einbinden bevor zu Strafmaßnahmen gegriffen wird, wie der Erhebung höherer Zölle für Importe aus Ländern mit geringem Klimaschutz. Schließlich ist die Schaffung einer neuen "Partnership for Climate Cooperation" zwischen Industrie- und Schwellenländern zu überlegen, die sich der Schaffung einer klimagerechten Weltwirtschaft annimmt. [Zusammenfassung: Simon Schlechtweg]


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