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Analyse

Multipolare Rhetorik vs. unilaterale Ambitionen - Die Grenzen russischer Außenpolitik

von Stefan Meister, veröffentlicht auf aussenpolitik.net: 09.04.2009

Das Eintreten für eine multipolare Weltordnung und gegen einen US-amerikanischen Unilateralismus ist eine Konstante russischer Außenpolitik seit dem Ende des Ost-West-Konflikts. Dabei gelten die Vereinten Nationen als die wichtigste internationale Organisation, um dieses Ziel zu erreichen. Jedoch führt Russlands Bekenntnis zu einer multipolaren Weltordnung nicht zu der Schlussfolgerung, multilateral zu handeln. Im Gegenteil, Moskau verfolgt eine klare Interessenpolitik, die weniger auf Konsens und Kooperation basiert als vielmehr auf Alleingängen und dem so genannten „nationalen Interesse“ Russlands.

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Beitrag erschienen in: DGAPanalyse 3, 9. April 2009, 20 S.

 

 

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Tags: EU EU-Außenpolitik Eurasien-Russland Europa Europäische Union Georgien internationale Sicherheitspolitik Kaukasus Multilateralismus multipolare Weltordnung NATO Russland Transatlantische Beziehungen Unilateralismus USA Vereinte Nationen

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