Analyse
Eingefrorene Konflikte im Südkaukasus, Probleme und Grenzen der Europäisierung
von Uwe Halbach, veröffentlicht auf aussenpolitik.net: 19.02.2009
Die seit Jahren schwelenden territorialen Konflikte im südlichen Kaukasus können jederzeit wieder gewaltsam eskalieren. Seitens der abtrünnigen Regime werden die Separationskriege und ihre Opfer massiv politisch instrumentalisiert. Armenien, Aserbaidschan und Georgien wiederum betreiben eine enorme militärische Aufrüstung. Es kommt zudem zu einer Vermischung der intraregionalen Konfliktbeziehungen mit dem geopolitischen Kontext. Die internationalen Vermittlungsbemühungen sind ein Balanceakt zwischen den völkerrechtlichen Prinzipien der territorialen Integrität und des Selbstbestimmungsrechts. Europäische Konfliktlösungsbeispiele sind dabei nicht ohne weiteres auf den Raum übertragbar.


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