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Analyse

Die russische Politik nach dem Georgien-Krieg

von Andrei Zagorski, veröffentlicht auf aussenpolitik.net: 19.11.2009

Die russische Kriegsbilanz ist gemischt: Zwar gelang eine Teilentwaffnung Georgiens. Die Position in den Separatistenstaaten wurde gefestigt. Aber die Anbindung der abtrünnigen Provinzen verursacht hohe Kosten. Zudem zählt Georgien nicht mehr zum Machtbereich des Kreml. Tiflis hat einen Blankoscheck zum NATO-Beitritt und erhält umfassende Wiederaufbaumittel. Schließlich ist Russland nicht länger Krisenmanagementakteur in der Region, sondern Konfliktpartei. Die Ziele des Kremls sind nun: Festigung des neuen Status quo und Sturz des georgischen Präsidenten. Das wahrscheinlichste Szenario besteht in der Aufteilung Georgiens in unterschiedliche Machtbereiche. Ein neuer Gewaltakt ist möglich. [Zusammenfassung: Lucas Lypp]

 

 

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