Analyse
Fear vs. Anger: What will decide the second Irish referendum on the Lisbon treaty?
von Julia De Clerck-Sachsse & Piotr Maciej Kaczynski, veröffentlicht auf aussenpolitik.net: 06.10.2009
Die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ließen die Iren vor einem abermaligen „Nein“ zum EU-Vertrag zurückschrecken. Allein im Regen stehen wollte das von der Krise verunsicherte Inselvolk auf keinen Fall und hatte den plakativen Vergleich mit der abgestürzten Atlantikinsel Island vor Augen. Eine Mehrheit bewog schließlich die Überlegung, dass die EU-Integration dem Land stets zum Vorteil gereichte, dem Brüsseler Reformprozess keine neuen Steine in den Weg zu legen. Zudem haben Nachverhandlungen des Vertragswerks Dublin Zugeständnisse eingebracht. Ein Verdienst der Ja-Kampagne war schließlich, das Referendum weitgehend von einer Abrechnung mit der unpopulären Regierung zu trennen. [Zusammenfassung: Lucas Lypp]
Beitrag erschienen in: CEPS, 28. September 2009, 5 S.


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